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Sonntag, den 11. September 2011 um 09:52 Uhr |
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HANDBALL 3. LIGA
Heimpremiere gelungen!
Die Heimpremiere ist gelungen. Der VfL Fredenbeck gewann gegen die Reinickendorfer Füchse Berlin mit 35:32. Fabian Hesslein (9 Tore) und Lars Kratzenberg (8) waren im Angriff die besten Spieler. Der VfL drehte einen 27:30-Rückstand.
Das war spannend, das war knapp und das war eine tolle kämpferische Leistung... Berlin machte im ersten Durchgang viel Tempo und profitierte von den technischen Fehlern der Fredenbecker. Immer wieder liefen die Gäste ihre Konter. Nach dem 11:11 zog Berlin auf 14:11 davon. Der VfL spielte »ohne Kreisläufer«, denn neben Cedric Koch musste auch Birger Tetzlaff verletzt pausieren. VfL-Trainer Tomasz Malmon versuchte es zunächst mit Pascal Czaplinski am Kreis. Doch die Lücken, die sich auch durch die offene Deckung gegen Maciek Tluczynski ergaben, konnten noch nicht genutzt werden. Czaplinski wechselte in den Rückraum und sorgte dort nun mit drei Toren kurz vor dem Seitenwechsel für den 14:15-Anschlusstreffer.
Im zweiten Durchgang war die Partie ebenfalls lange ausgeglichen. Berlin konterte erneut und ging mit 20:17 in Führung. »Wir haben mit einer guten Abwehr und viel Kampf gespielt«, erklärte Fredenbecks Trainer Tomasz Malmon die Wende. Jetzt spielte Fredenbeck schneller nach vorn. Fabian Hesslein lief einen Konter nach dem anderen und traf auch sicher vom Siebenmeterpunkt. Der Neuzugang war mit neun Treffern der beste Werfer und wurde auf der Außenposition immer wieder gut in Szene gesetzt. Zweiter Lichtblick im Angriff war Lars Kratzenberg. Der erst 19-jährige knallte frech aus dem Rückraum die Bälle ins Tor. Zudem suchte er die Zweikämpfe. In der 53. Minute traf er zum 29:27 für den VfL. Der erste Heimsieg war aber noch nicht in der Tasche. Nach dem 32:30 hatte Berlin per Siebenmeter die Chance zum Anschluss. Die Füchse scheiterte an Edgars Kuksa. Im Gegenzug machte Ghenadi Golovici das 33:30 – das war die Entscheidung. »Da haben wir heute auch etwas für unser Selbstvertrauen gemacht«, atmete Malmon auf. Nächster Gegner ist am Sonnabend Tarp.
Tore Fredenbeck: Tluczynski 2, Hesslein 9/2, Czaplinski 6, Golovici 4, Kratzenberg 8, Schmidt 3 und Philippi 3.
Maciek Tluczynski wurde mit einer Manndeckung bewacht.Foto: Jörg Potreck
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