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Samstag, den 15. Oktober 2011 um 10:52 Uhr |
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HANDBALL 3. LIGA
SV Beckdorf die neue Nummer Eins
Der SV Beckdorf hat zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in der Geestlandhalle gewonnen. Maris Versakovs erzielte zwei Sekunden vor dem Abpfiff per Neunmeter das 32:31 für die Gäste. Damit gibt es eine neue Nummer eins im Landkreis Stade: Gratulation an den SV Beckdorf!
Die Gäste aus Beckdorf erwischten den besseren Start. Nach schnellem Abschluss lag der SV nach zwei Minuten mit 3:0 vorn. Diesem Rückstand liefen die Gastgeber lange hinterher. Mit zunehmender Spielzeit aber steigerte sich der VfL. Birger Tetzlaff (Foto) konnte am Kreis immer wieder gut in Szene gesetzt werden. Nach den Glanzparaden von VfL-Keeper Edgars Kuksa, der im ersten Durchgang allein drei Siebenmeter parierte, verkürzte Fredenbeck zur Pause auf 14:15.
Im zweiten Durchgang lief es zunächst ähnlich wie zu Beginn. Beckdorf mit dem besseren Start zog auf 19:16 davon. Der VfL kämpfte sich erneut heran und ging in der 39. Minute durch den Treffer von Lars Kratzenberg erstmals mit 22:21 in Führung. Als Kratzenberg mit dem 25:24 seinen letzten Treffer erzielte, war die Partie für ihn bereits beendet. Mit einer Verletzung am Arm musste der 19-jährige Rückraumspieler ins Krankenhaus gebracht werden. Dem VfL fehlten im Rückraum jetzt die Alternativen. Neben Pascal Czaplinski warf im zweiten Durchgang kein anderer Fredenbecker Rückraumspieler mehr als zwei Feldtore.
In der Abwehr hatte der VfL jetzt umgestellt. Malte Weidner bewachte Stefan Völkers mit einer Manndeckung. Das ging auf: ab der 45. Minute blieb Völkers ohne Tor. Auch Maris Versakovs hatte Fredenbecks Abwehr super im Griff. Keinen Treffer erzielte der Beckdorfer bis zu letzten Spielminute im zweiten Spielabschnitt. Fredenbeck war beim 28:26 (52.) auf der Siegerstraße. »Danach muss man clever spielen und dann gewinnt man das Spiel auch«, so Fredenbecks Trainer Tomasz Malmon später.
Durch die offene Deckung gegen Völkers hatte jetzt Beckdorfs Till-Oliver Rudolphi Platz. Sechs seiner acht Feldtore erzielte er im zweiten Durchgang. Beckdorf übernahm in der Schlussphase wieder die Führung, weil Fredenbeck sich im Angriff technische Fehler erlaubte. Und zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff machte Versakovs dann doch noch seinen Treffer in Durchgang zwei - das 32:31, quasi mit dem Schlusspfiff. Gratulation an den SV Beckdorf – die neue Nummer Eins im Landkreis!
Tore Fredenbeck: Maciek Tluczynski 2, Fabian Hesslein 3, Pascal Czaplinski 3, Ghenadi Golovici 7/4, Lars Kratzenberg 6, Birger Tetzlaff 8, Benedict Philippi 2. |
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