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Samstag, den 14. Januar 2012 um 21:12 Uhr |
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HANDBALL 3. LIGA
36:35 gegen Oranienburg
Der VfL Fredenbeck startete mit einem 36:35-Sieg gegen den Oranienburger HC ins neue Handball-Jahr. Vor 600 Zuschauern wurde es nach dem 30:26 noch einmal spannend. Am Ende feierten die Zuschauer den Sieg mit stehenden Ovationen.
Die Gastgeber kassierten im ersten Durchgang eine Menge Zeitstrafen. Folglich spielte der VfL oft in Unterzahl. Da es auch noch einige technische Fehler gab, konnte sich Fredenbeck bis zum 18:18-Pausenstand nie absetzen. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der VfL. Björn Scholvin machte im Tor ein super Spiel. Im Angriff überzeugte Maciek Tluczynski mit Würfen aus der zweiten Reihe. Nach der offensiveren Abwehr gegen Maciek nutzte Ghenadi Golovici auf der rechten Außenposition die Lücken. Mehrfach konnte er erfolgreich einlaufen und somit seine insgesamt sieben Feldtore erzielen. In der 47. Minute setzten sich die Gastgeber auf 30:26 ab.
Die Vorentscheidung war das allerdings noch nicht. Fredenbeck spielte jetzt zehn Minuten lang unkonzentriert. Frei vor dem gegnerischen Keeper wurden klare Chancen vergeben. Hinzu kamen technische Fehler beim Kontern. Die Quittung folgte prompt. Die schnell spielenden Gäste schafften in der 54. Minute den Ausgleich. Anschließend traf Lars Kratzenberg nur den Pfosten, danach scheiterte Michael Schmidt beim Konter. Hätte Björn Scholvin in dieser Phase nicht sein ganzen Können gezeigt, wären die Gäste sicher auf zwei oder drei Tore davon gezogen. So aber blieb das Spiel offen. In den letzten Minuten sorgten Maik Heinemann und Birger Tetzlaff für mehr Ruhe im Angriff. Trainer Tomasz Malmon hatte diesmal die richtigen Spieler zur richtigen Zeit aufgestellt. Ein Siebenmeter von Michael Schmidt bringt den VfL erneut mit 33:22 in Führung. Im Gegenzug pariert Scholvin. Das 34:32 von Ghenadi Golovici bringt etwas mehr Sicherheit. Und schließlich macht Birger Tetzlaff mit dem 35:32 klar: Die Punkte bleiben in Fredenbeck. In der letzten Minuten konnte Oranienburg das Ergebnis lediglich korrigieren.
Tore Fredenbeck: Golovici 7, Tluczynski 8/2, Czaplinski 4, Kratzenberg 5, Schmidt 6/3, Philippi 2, Tetzlaff 2 und Hesslein 2. |
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