Fredenbeck rutscht nach Niederlage gegen Potsdam auf den letzten Tabellenplatz

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2017-10-15-jonas-buhrfeind.jpgErneute Heim-Pleite für den VfL Fredenbeck. Im Spiel gegen den VfL Potsdam verlor Fredenbeck mit 25:29. In der Tabelle fiel der VfL auf den letzten Platz ab. Potsdam feierte als bisheriges Schlusslicht hingegen den ersten Saisonsieg.

Nach dem Auswärtssieg in Großburgwedel erhofften sich die Fans eine Initialzündung. Doch die Gastgeber liefen erneut von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nach dem 5:5 setzten sich die Gäste in der 16. Minute mit 10:5 ab. Parallelen zum Heimspiel gegen Barmbek zeigten sich auf, als der VfL ebenfalls im ersten Durchgang schnell auf die Verliererstraße geriet. Doch diesmal kämpfte Fredenbeck. Nach Paraden von Edgars Kuksa erzielte Lars Kratzenberg in der 22. Minute den Ausgleich zum 11:11. Mit dem zweikampfstarken Jonas Rohde auf der halbrechten und Ole Richter auf der halblinken Rückraumposition lief es jetzt besser. Mit einem knappen 14:16 ging Fredenbeck in die Pause. Im zweiten Durchgang zog Potsdam erneut davon, weil Fredenbeck klare Chancen (u.a. zwei Siebenmeter) liegen ließ. Beim 24:18 war das Spiel in der 47. Minute schon so gut wie entschieden. Hoffen durften die rund 600 Zuschauer noch einmal, als Fabian Piatke mit schönen Paraden überzeugte. Doch im Angriff fehlten die Ideen gegen eine gute Abwehr. Viele Würfe aus dem Rückraum kamen zu unvorbereitet und selbst in Überzahl gegen einen Block. Die Kreisläufer konnten kaum in Szene gesetzt werden. Einen starken Eindruck hinterließ Jonas Rohde, der mit seinen energischen Zweikämpfen fünf Feldtore erzielte und drei Minuten vor dem Schlusspfiff noch einmal auf 25:28 verkürzte.

Tore Fredenbeck: Steinscherer 5/2, Buhrfeind 5, Kratzenberg 6, Richter 2, Smantauskas 2, Rohde 5