Weltrekord: 9964 Zuschauer sahen das Spiel des VfL Fredenbeck gegen den HSV

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2017-12-26-maciek-tluczynski.jpgDer VfL Fredenbeck hat das letzte Saisonspiel des Jahres beim HSV Hamburg mit 24:36 verloren. 9.964 Zuschauer verfolgten das Spiel in der Barclaycard-Arena - ein neuer Weltrekord! Noch nie sahen zu viele Zuschauer ein Handballspiel der 3. Liga.

Am 2. Weihnachtstag machten sich viele Fredenbecker Fans auf den Weg in die Hansestadt. Um 12:15 Uhr startete an der Geestlandhalle ein Konvoi mit fünf Bussen. Weitere Fans fuhren direkt mit dem Auto oder der S-Bahn zum Spiel. Am Ende mögen gut 1.000 VfL-Fans in der Halle gewesen sein. Die Gäste gingen durch den Treffer von Maciek Tluczynski mit 1:0 in Führung und konnten das Spiel bis zum 9:11 in der 22. Minute offen gestalten. Nach mehreren Ballverlusten durch überhastete Abschlüsse und schlechte Passversuche an den Kreis baute der HSV seine Führung zur Pause auf 17:11 aus. Fredenbeck ging auf der halbrechten Rückraumposition ohne Linkshänder ins Spiel. Das schwächte die Gäste sichtbar. Als Lars Kratzenberg in der 38. Minute noch einmal den 16:21-Anschlusstreffer erzielte, durften die Fredenbecker Fans wieder hoffen. Es folgten jedoch mehrere Zeitstrafen gegen den VfL, der jetzt phasenweise mit drei gegen sechs Feldspieler auf dem Feld stand. Hamburg nutzte das Überzahlspiel und setzte sich erneut von 21:16 auf 25:16 ab. Diesem Rückstand konnte der VfL nur noch hinterherlaufen. In der letzten Viertelstunde wechselte Fredenbecks Trainer Steffen Birkner auf mehreren Positionen. Bester Werfer war Kreisläufer Arne Eschweiler mit sieben Feldtoren.

Tore Fredenbeck: Tluczynski 3, Steinscherer 5/3, Krumm 3, Buhrfeind 1, Eschweiler 7, Kratzenberg 2, Lens 1, Richter 2

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