Fredenbeck verliert das (erste von zwei?) Endspiel in Braunschweig deutlich

  • Kategorie: 1. Herren Handball
  • Geschrieben von Jörg Potreck
  • 25 Mär
Fredenbeck verliert das (erste von zwei?) Endspiel in Braunschweig deutlich - 3.6 out of 5 based on 7 votes
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SchwachSuper 

2018-03-24-kratzenberg.jpgDie Notbremse hat nicht geholfen – der VfL Fredenbeck fährt mit seinem Zug auch nach der Trainer-Beurlaubung weiter Richtung Oberliga. Nach der 23:30-Niederlage beim ebenfalls abstiegsbedrohten MTV Braunschweig rutschte der VfL auf den vorletzten Tabellenplatz der 3. Liga/Nord, Braunschweig zog an Fredenbeck vorbei.

Rund 70 Fans machten sich am Sonnabend auf den Weg nach Braunschweig. Viele entschlossen sich spontan dazu, die Mannschaft im Abstiegskampf zu unterstützen. Die Hoffnungen waren groß, denn der Wechsel auf der Trainerbank ließ die Fans noch einmal hoffen, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht und diese mit einem Schuss Extra-Motivation 10 Prozent drauflegen und somit einen Auswärtssieg einfahren kann.

Doch die Hoffnungen der mitgereisten Fans wurden ganz schnell zerstört. Fredenbeck kam im Angriff überhaupt nicht ins Spiel. Nach einer Viertelstunde lagen die Gastgeber mit 8:2 vorn. Damit bestätigte sich die Befürchtung der VfL-Anhänger, dass die Mannschaft – wieder einmal – einem Rückstand aus der Anfangsphase bis zum Ende hinterherläuft. Fredenbeck spielte im Angriff ohne Druck nach vorn. Oft wurde nur gekreuzt, bis ein Fehlpass den Angriff beendete. Braunschweig hingegen wirkte deutlich spritziger, tanzte die VfL-Abwehr mehrfach mit Körpertäuschungen und einem schnellen Spiel aus. Zur Pause lagen die Gäste mit 10:18 hinten.

Die Stimmung in der Halle war aufgeheizt. Der Hallensprecher brüllte nahezu ununterbrochen ins Mikrofon und versuchte Stimmung zu machen. Selbst die Braunschweiger Zuschauer waren davon sichtlich genervt. In der 41. Minute wurde es dann langsam peinlich: Braunschweig traf zum 25:13. Fredenbeck hatte nicht den Hauch einer Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Kein Spieler zeigte Drittliga-Niveau. Den 44-jährigen Keeper der Gastgeber, Ariel Panzer, schoss man zum Weltmeister. Fast jeder Wurf auf halber Höhe – Panzer musste sich gar nicht einmal viel Bewegen, um die Würfe der Fredenbecker zu entschärfen. Erst als Edgars Kuksa in der letzten Viertelstunde mit einigen Paraden glänze, verkürzte Fredenbeck den Rückstand. Die 1085 Zuschauer feierten ihre Heim-Mannschaft mit stehen Ovationen. Ein Heimsieg gegen Flensborg am 28. April könnte dem MTV jetzt schon den Klassenerhalt bringen. Für Fredenbeck hingegen sieht es jetzt ganz schlecht aus: In Oranienburg (Platz 6) und Altenholz (2.) hängen die Trauben sehr hoch. In die Geestlandhalle kommt am 5. Mai der Meister, HSV. Bleibt nur noch das einzige »vom Papier her machbare« Heimspiel gegen den Tabellenelften, DHK Flensborg, am 21. April. Doch mit dann 17 Punkten hat man den Klassenerhalt noch lange nicht in der Tasche. Dann müsste Rostock schon alle restlichen fünf Spiele verlieren. Jetzt heißt es: Abwarten, weiter kämpfen und hoffen.

Tore Fredenbeck: Tluczynski 1, Steinscherer 7, Krumm 2, Buhrfeind 1, Kratzenberg 4, Schulte-Berthold 3, Richter 2, Rohde 3.

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