Weibliche C1 gehört zu den Besten von Niedersachen und Bremen

  • Geschrieben von VfL-Redaktion
  • 11 Apr
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SchwachSuper 

2018-04-11-c-jugend.jpgDie dritte Qualifikation in Folge zur Niedersachsenmeisterschaft krönte eine erfolgreiche Oberliga-Saison 2017/18. Mit ein wenig Glück, hätte dabei sogar noch etwas mehr rausspringen können, aber auch so freut sich die WJC1 über den sechsten Platz der Handballverbände HVN und BHV.

Beim glänzend organisierten Turnier in Hannover-Burgdorf hingen die Trauben hoch. Unsere weibliche C1, als Dritter der Oberliga Ost für das Finale qualifiziert, versuchte dagegen zu halten und hoffte auf die Außenseiterchance, musste jedoch erkennen, dass die anderen Teams, auch über die gesamte Kaderbreite, einfach etwas besser waren. Dass man so ein Finalturnier auch nicht jeden Tag spielt, bemerkten unsere VfL-Mädels gleich zu Beginn gegen Werder Bremen. Die C1 agierte sehr nervös und lud Bremen zu leichten Treffern ein. Am Ende bestrafte Bremen jeden Fehler mit schnellen Toren und gewann, sicherlich etwas zu hoch, mit 20:13. Gleiches Spiel gegen die Gastgeber aus Burgdorf. Die fanden beim 16:22 immer wieder Lücken in unserer Abwehr und verhinderten unsere Angriffsbemühungen erfolgreich. Nach zwei Spielen mit dem berühmten "Wurm drin", hingen die Köpfe natürlich etwas runter, so dass auch das letzte Spiel gegen Lüneburg, gegen die wir in der Oberliga noch gewinnen konnten, unnötig mit 12:15 verloren ging. Am Folgetag ging es gegen einen der Turnierfavoriten und späteren Vize-Niedersachsenmeister, den BV Garrel, damit eigentlich schon um nichts mehr und so verbrachten unsere Mädels die Nacht von Samstag auf Sonntag auch mit viel Spaß und ohne jeden Druck vor dem Folgetag. Vielleicht sorgte genau das für die nötige Lockerheit bei unserer weiblichen C1, die dann wie befreit aufspielte und Garrel um ein Haar besiegen konnte. Das beherzte und unerwartet starke Auftreten bescherte unseren Mädels lautstarke Anfeuerungsrufe und tosenden Beifall der Zuschauer. Kurz vor Schluss war sogar mehr drin, aber auch das 16:17 fühlte sich wie ein Sieg an. "Ach hätten sie doch auch gestern so gespielt", hörte man hinterher viele Stimmen sagen. Im Abschlussspiel gegen Oldenburg (14:18) sorgte unser Trainergespann für ausgleichende Gerechtigkeit bei den Spielanteilen und ließ unsere WJC noch einmal Spaß haben und die Atmosphäre genießen. Auch wenn die Überraschung ausblieb, war es ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten und wie der HVN-Vizepräsident bei der Siegerehrung sagte: "Alle, die sich für diese Endrunde qualifizieren konnten, sind Sieger!" Herzlichen Glückwunsch an den verdienten Niedersachsenmeister "Hannover Burgdorf" und vielen Dank für Eure unschlagbare Gastfreundschaft. Das war klasse!

Es spielten: Madlin Baumgarten, Juline Euhus (beide im Tor), Jule Burfeind 12 Tore, Lia Düselder 4, Nike Dubbels 18, Katharina Brüggenwerth 1, Emily Peyke 15, Selina Jopp 10, Mieke Klintworth 1, Marie Wallisch 6, Charlotta Beuck 3, Luisa Steuck, Juule Ahrend. Leider verletzt, aber am Daumen drücken war Liene Gramkow. Trainer: Manfred Hartkopf, Nadine Klintworth, Kai Baumgarten.

Der VfL Fredenbeck e.V.

Der VfL Fredenbeck e.V. zählt zu den größten Sportvereinen im Landkreis Stade. Zwar ist der »Handball« das Aushängeschild des VfL Fredenbeck, doch meisten Mitglieder sind in den anderen Sportarten aktiv. Dazu zählen u.a. Tischtennis, Turnen, Gymnastik oder Judo. Rund 1.200 Mitglieder zählt der VfL Fredenbeck. Für den Sport stehen in unserem Dorf drei Sporthallen zur Verfügung. Das große Plus des VfL Fredenbeck sind die optimal ausgebildeten Übungsleiter.