Männliche E1 bei deutscher Meisterschaft in Rostock

  • Geschrieben von VfL-Redaktion
  • 08 Apr
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SchwachSuper 

2018-04-07-e-jugend.jpgNaja, nicht ganz. Wir folgten der Einladung des HC Empor Rostock zum 1. OSPA Junior Cup 2018. Wenn man sich das Starterfeld mal anguckt, könnte man denken, dass man um die deutsche Meisterschaft spielt. Folgende Mannschaften waren am Start: HC Empor Rostock 1 & 2, SC DHFK Leipzig, SV Mecklenburg Schwerin, TUS Nettelstedt, SC Magdeburg, SV Fortuna 50 Brandenburg und natürlich der VFL Fredenbeck.

In Warnemünde angekommen bezogen wir unser Quartier. Wir, das war eine kleine nette, familiäre Truppe aus 9 Spielern, 4 Trainern und 7 Eltern. Zeitgleich kam auch der SC DHFK Leipzig in der Jugendherberge an. Waren unsere Jungs gerade noch lachend und grölend über den Parkplatz gesprungen, war auf einmal stille und die Jungs standen starr auf der Stelle. Sie hatten totalen Respekt vor den Spielern aus Leipzig. Um die Köpfe unserer kleinen Kämpfer frei zu bekommen, entschloss man sich kurzer Hand zu einem ausgedehnten Strandsparziergang an der Ostsee.

Nach einer dann ruhigen Nacht ging es dann am nächsten Morgen zum Turnier in Rostock. Wir hatten natürlich gleich die starke Gruppe mit Rostock 1 und Leipzig. Schnell war die Starre der Kinder in den Beinen zurück und als Leipzig ihr erstes Spiel gegen Neubrandenburg eindrucksvoll mit 18:6 in einer Spielzeit von 20 min gewann, wurden unsere Jungs immer ruhiger und kleiner. Das merkte man dann auch in unserem ersten Spiel gegen Rostock. Schnell lag man gegen die körperlich stärkeren und sehr aggressiv deckenden Rostocker mit 7:2 Toren hinten. Aber unsere Jungs verließen auf einmal ihre Starre und kämpften sich wieder heran und verloren ihr Auftaktspiel knapp mit 15:13. Und gleich im Anschluss folgte, nach 5 minütiger Pause, das zweite Gruppenspiel gegen Leipzig. Jetzt waren unsere Jungs im Turnier. Sie standen den Leipzigern in nichts nach. Es wurde früh attackiert und die Angriffe der Leipziger unterbunden. Und so ging es in einem offenen Schlagabtausch bis zum 9:10. Und wir hätten den haushohen Favoriten fast gestürzt. Aber zum Ende des Spiels machte sich dann unsere dünne Personaldecke bemerkbar und wir verloren mit 15:12 gegen den späteren und verdienten Turniersieger aus Leipzig. Im dritten Gruppenspiel ging es gegen Fortuna 50 aus Brandenburg. Trotz der beiden kraftraubenden Spiele gegen Rostock und Leipzig, wollten unsere Jungs dieses Spiel gewinnen. Schnell setzte man sich über 3:1 und 6:2 ab und gewann das Spiel mit 16:8. Wir waren nun Gruppendritter und hatten noch ein Spiel gegen den dritten aus der anderen Gruppe. Dieses sollte nun der SC Magdeburg sein. Die körperlich stärkste Mannschaft des Turniers. Schnell merkten unsere Jungs, dass ihre Kräfte am Ende waren. Sie konnten gegen die sehr körperbetont deckenden Magdeburger kein vernüftiges Spiel aufziehen und verloren verdient mit 17:13.

Total erschöpft ging es dann zur Siegerehrung und nach einem gemeinsamen Mahl mit Eltern, Trainern und Spieler bei einem amerikanischen Frikadellenhändler, direkt wieder zurück nach Fredenbeck. Man kann auf den erreichten 6. Platz in diesem hochwertig besetzten Turnier sehr stolz sein. Waren es unsere Jungs bis Dato doch nicht gewohnt mit so viel Körperkontakt zu spielen. Aber sie haben das sehr gut gemacht und wir werden dieses Turnier wieder besuchen. Es hat riesen Spaß gemacht. Danke an alle.

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Hintere Reihe stehend: Sebastian Wolf, Lara Maria Schäl, Maik Wiebusch, Aleksandra Malmon. Mittlere Reihe stehend: Lennart Wiebusch, Matti Dürkes, Jorik Stederoth, Tjark Severloh. Vordere Reihe hockend: Pepe Wolf, Finn Ehlers, Matti Severloh, Max Wegener, Broder Jürs

Der VfL Fredenbeck e.V.

Der VfL Fredenbeck e.V. zählt zu den größten Sportvereinen im Landkreis Stade. Zwar ist der »Handball« das Aushängeschild des VfL Fredenbeck, doch meisten Mitglieder sind in den anderen Sportarten aktiv. Dazu zählen u.a. Tischtennis, Turnen, Gymnastik oder Judo. Rund 1.200 Mitglieder zählt der VfL Fredenbeck. Für den Sport stehen in unserem Dorf drei Sporthallen zur Verfügung. Das große Plus des VfL Fredenbeck sind die optimal ausgebildeten Übungsleiter.