zur 1. Herren

Torwart Jan Peveling im Interview

  • Geschrieben von Jörg Potreck
  • 16 Jul
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SchwachSuper 

2018-04-06-jan-peveling.jpgJan Peveling, Torwart des VfL Fredenbeck im Interview mit Michael Braune aus dem Fan-Club Blue Dragons.

1. Herzlich Willkommen beim VfL Fredenbeck. Du bist von den Fredenbecker Neuzugängen mit Yakub der erfahrenste Spieler.

Worin siehst Du deine Aufgaben, ausser den Kasten sauber zu halten.

Erst einmal "Danke" für die nette Begrüßung. Ich denke mit meiner Erfahrung kann ich der Mannschaft eine gewisse Ruhe und Sicherheit in verschiedenen Situationen geben. Sei es auf oder neben dem Feld. Dazu versuche ich meine Erfahrung weiterzugeben, um die jüngeren Spieler zu unterstützen - vor allem Fabian (Piatke d.Red.).

2. Du bist bereits viel herumgekommen im deutschen Handball. Egal ob zweite oder dritte Liga – Du hast bereits viel erlebt. Wie motivierst Du dich für das Projekt Fredenbeck in der Oberliga.

Das stimmt, ich habe viel gesehen und viel erlebt. Fredenbeck ist ein kleines Dorf, dass in Handball-Deutschand bekannt ist. Die Zuschauer unterstützen das Team in jeder Situation, was in jedem Spiel entscheidend sein kann. Deshalb möchte ich helfen den Spruch „Ein Dorf ein Verein“ mit Leben zu füllen. Darin liegt meine Motivation.

3. Wie kam der erste Kontakt vor deiner Verpflichtung zustande? Was hat den Ausschlag gegeben zum VfL zu wechseln?

Den ersten Kontakt gab es schon vor vielen Jahren (2012) und zwischendurch ist dieser auch immer wieder aufgeflammt. Dieses Jahr hat David mich frühzeitig kontaktiert und wir haben uns ein-zwei Mal zusammengesetzt. Durch meine berufliche und familiäre Situation war klar, dass ich nicht mehr auf Zweitliganiveau trainieren kann und das die Wochenenden entspannter ablaufen müssen. Aus diesem Grund passte Fredenbeck perfekt. Von Buxtehude nach Fredenbeck ist es ein Katzensprung. Von daher wird sich mein aktuelles Leben deutlich beruhigen.

4. Worauf können sich die Fans bei Dir freuen?

Gute Frage, ich will nichts versprechen, was ich nachher nicht halten kann. Ich denke die Fans sollen sich selbst ein Bild von mir machen. Die Fans können dann beurteilen, ob sie sich darüber freuen oder ärgern.:-)

5. Auf der Torhüterposition hatte der VfL einige starke Persönlichkeiten. Bist Du eher ein stiller Vertreter oder ein Vulkan?

Ich bin glaub ich gar nichts von Beiden, eher ein Typ zwischen den Extremen. Es gibt Situationen, die bringen mich auf die Palme und andere Dinge, da denke ich mir nur meinen Teil. Aber ein Punkt ist mir wichtig, dass ich Spaß auf dem Spielfeld habe.

6. Kennst Du den Spruch „Torhüter und Linksaussen…..“? Was ist an diesem Vorurteil dran?

Dieses Vorurteil ist glaube ich mittlerweile sehr veraltet. Natürlich muss man etwas verrückt sein, sich einem Ball entgegen zu stellen, aber wenn man es nicht anders kennt, dann ist es halb so wild. Ich würde z. B. niemals Kreisläufer sein. Als Kreisläufer bekommst du nur Schläge ab und es tut einfach nur weh. Ich denke wir Handballer sind alle verrückt und dass macht den Sport auch aus.

Der VfL Fredenbeck e.V.

Der VfL Fredenbeck e.V. zählt zu den größten Sportvereinen im Landkreis Stade. Zwar ist der »Handball« das Aushängeschild des VfL Fredenbeck, doch meisten Mitglieder sind in den anderen Sportarten aktiv. Dazu zählen u.a. Tischtennis, Turnen, Gymnastik oder Judo. Rund 1.200 Mitglieder zählt der VfL Fredenbeck. Für den Sport stehen in unserem Dorf drei Sporthallen zur Verfügung. Das große Plus des VfL Fredenbeck sind die optimal ausgebildeten Übungsleiter.