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Volker Lindemeyer bei der Senioren-Tischtennis-WM in Spanien

  • Kategorie: Tischtennis
  • Geschrieben von Redaktion
  • 07 Jun
Volker Lindemeyer bei der Senioren-Tischtennis-WM in Spanien - 5.0 out of 5 based on 13 votes
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SchwachSuper 

2016-05-29-volker-lindemeyer-1.jpgDass man in Fredenbeck Handball spielen kann, ist nicht nur im Landkreis Stade weitgehend bekannt. Aber auch im Tischtennis macht unser VfL Fredenbeck auf sich aufmerksam. Der Zulauf in der Jugend-Abteilung ist groß. Und Vorbilder gibt es auch, z.B. Volker Lindemeyer. In der vergangenen Woche nahm er an den 18. Senioren-Weltmeisterschaften im Spanischen Alicante teil. Über 4.500 Teilnehmer aus 80 Ländern gingen an den Start.

Am Montag startete der Fredenbecker im Einzel in der Messehallte neben 164 weiteren Tischtennisfeldern mit zwei Siegen in der Altersklasse 50-29 Jahre. Zunächst besiegte der Facharbeiter für Strahlenschutz den Russen Vadim Galiev in drei Sätzen mit 11:3, 11:5 und 11:3. Ähnlich deutlich endete Lindemeyers zweites Spiel. Gegen Kazimierz Meller aus Polen verlor er lediglich den ersten Satz mit 6:11. Die weiteren drei Sätze gingen mit 11:8, 11:7 und 11:3 an den Fredenbecker. Im letzten Montag-Spiel unterlag Lindemeyer dem Franzosen Daniel Gillard in drei Sätzen mit 9:11, 6:11 und 8:11. Als Tabellenzweiter seiner Gruppe qualifizierte Lindemeyer sich somit für die Hauptrunde am Donnerstag. Dort kam für ihn jedoch gegen den Russen, Aleh Tsiushkevich, das Aus in drei Sätzen (5:11, 5:11 und 3:11).

Im Doppel (die Mitspieler werden meistens zugelost) trat Lindemeyer zusammen mit dem Gelsenkirchener Peter Thomschke an. Das erste Spiel gegen ein indisches Duo verloren sie mit 8:11, 9:11 und 7:11. Im zweiten Match lief es mit einem 3:0-Sieg gegen Frankreich (11:9, 11:9 und 11:8) besser. Anschließend siegte Lidemeyer mit seinem Partner auch mit einem sauberen 11:5, 11:6 und 11:6 gegen Belgien. Am Freitag gewannen die beiden gegen den Schweizer Hansjörg Volkart und den Österreicher Othmar Beerli in vier Sätzen 11:7, 6:11, 11:6 und 11:5. Erst in der 2. Runde war auch hier der sportliche Teil für Lindemeyer beendet. Mit 12:10, 2:11, 8:11 und 1:11 unterlag man den Schweden Jonas Sandqvist und Torbjorn Wallin klar.

Bevor es zurück nach Deutschland ging, blieb allen 4.500 Teilnehmern am Mittwoch genügend Zeit, um am spielfreien Tag die Costa Blanca zu erkunden. Lindemeyer nutzte den Tag zu einem Ausflug in die 45 Kilometer nördlich gelegene Stadt Benidorm, wo sich unzählige Wolkenkratzer aneinanderreihen.

Mit dem Tischtennis hat Lindemeyer 1976 in Fredenbeck begonnen. Drei Jahre später wechselte er in den Herrenbereich, wo er inzwischen seit 36 Jahren Kapitän der 1. Mannschaft ist. Als ungeschlagener Meister der Bezirksklasse ist sein Team in diesem Jahr erneut in die Bezirksliga aufgestiegen. "Für mich die höchste Spielklasse, in der wir aber in den vergangenen Jahren auch schon gespielt haben", sagte Lindemeyer. 2006 nahm Lindemeyer erstmals an einer Weltmeisterschaft in Bremen teil. Es folgten die EM 2011 in Tschechien, die WM 2012 in Schweden, die EM 2013 in Bremen und die EM 2015 in Finnland.

Die Termine für die nächsten zwei Jahre sind bereits gesetzt: Im Juni 2017 geht es zur EM nach Schweden. Das Highlight seiner Karriere soll aber erst 2018 folgen. Austragungsort der WM ist dann Las Vegas. "Da werden wir sicher mehr als ein paar Tage Urlaub an das Turnier anhängen", sagte Lindemeyer, der den Trip über den Atlantik dann zusammen mit seinem 24-jährigen Sohn, Dennis, starten möchte.

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Wieder zu Hause: Volker Lindemeyer war acht Tage lang für die Tischtennis-WM unterwegs.

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Auch diese Urkunde wird einen geeigneten Platz in der Wohnung von Volker Lindemeyer finden.

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Der VfL Fredenbeck e.V.

Der VfL Fredenbeck e.V. zählt zu den größten Sportvereinen im Landkreis Stade. Zwar ist der »Handball« das Aushängeschild des VfL Fredenbeck, doch meisten Mitglieder sind in den anderen Sportarten aktiv. Dazu zählen u.a. Tischtennis, Turnen, Gymnastik oder Judo. Rund 1.200 Mitglieder zählt der VfL Fredenbeck. Für den Sport stehen in unserem Dorf drei Sporthallen zur Verfügung. Das große Plus des VfL Fredenbeck sind die optimal ausgebildeten Übungsleiter.