Handball

Der erste Heimsieg nach 15 Monaten

Nach 15 Monaten ohne Heimsieg darf der VfL wieder jubeln. Gegen den HC Bremen gewann Fredenbeck mit 34:25.

Lange hat es gedauert: 15 Monate (genau 454 Tage) blieb der VfL Fredenbeck mit seiner ersten Mannschaft in der Geestlandhalle ohne Sieg. Jetzt endlich durften die rund 500 Zuschauer wieder jubeln.

Der VfL begann diesmal im Rückraum mit Ole Hagedorn auf der halblinken Position. Fredenbeck spielte seine Angriffe clever aus. Da war nichts mehr zu sehen von diesem Hau-Ruck-Handball, rauf auf`s Tor, ohne Vorbereitung, planlos. Das sah man besonders an Hagedorn, der sich bei jedem seiner Würfe ausrechnete: gehe ich in den Zweikampf, werfe ich oder spiele ich weiter? Und in der Luft hatte der 18-jährige dann auch immer noch genug Zeit, sich die richtige Ecke auszusuchen. sechs Tore erzielte er – das war schon Klasse!

Einen starken Auftritt zeigte auch Tim Fock, der immer wieder die Zweikämpfe suchte und dann aber auch mit Auge auf den besser positionierten Mitspieler ablegte. Und dann war da noch ein Pelle Fick, der richtig in Torlaune war. Ein oder zwei Dinger hat er verworfen, doch am Ende stand der Linkshänder mit zehn Toren als erfolgreichster Werfer in der Statistik.

Nach fünf Minuten führte der VfL gegen eine junge Bremer Mannschaft mit 4:1. Da die Gastgeber in der ersten Viertelstunde noch einige Chancen ausließen, verkürzte Bremen in der 15. Minute auf 6:8. Mit einem 16:11 ging es in die Pause.

Dass es beim 17:15 (36. Minute) noch einmal eng wurde, lag u.a. auch daran, dass Fredenbeck immer wieder mit einer Zeitstrafe geschwächt wurde. Oft spielte der VfL in diesen Phasen ohne Torwart. Der HC hatte nach seinen Ballgewinnen dann leichtes Spiel, den Ball im gegnerischen, leeren Tor zu versenken. Ole Hagedorn, Tim Fock und ein guter Spielmacher, Niels Huckschlag mit sieben Feldtoren, sorgten dann mit ihren Treffern aber wieder für einen beruhigenden 23:18-Vorsprung (44.). Bremen stellte die Abwehr jetzt offensiver ein, versuchte es in der Schlussphase noch mit einer Manndeckung. Allerdings ohne Erfolg, denn im Tor stand ein bärenstarker Sebastian Spark, der über die gesamte Spielzeit mit vielen Glanzparaden überzeugte.

Am 1. Oktober ist unser VfL zu Gast beim SV Beckdorf. Anpfiff des Derbys ist um 19:30 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am Sonnabend, dem 8. Oktober, statt. Dann empfangen wir um 19:30 Uhr die SG Achim/Baden.

VfL Fredenbeck: Spark, Meštrović; Sievert 3, Sharnikau 2, Hagedorn 6, Huckschlag 7, Fick 10/2, Richter, Kratzenberg 2, Möller 1, Fock 3, Müller, Heinsohn

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