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Fredenbeck startet mit Überraschungssieg in die Rückrunde

Der VfL Fredenbeck startete mit einem Überraschungssieg gegen die TSG Bielefeld in die Rückrunde der 3. Liga Nord-West. Vor rund 500 Zuschauern gewann der VfL gegen den Tabellensechsten mit 27:23 und kletterte in der Tabelle auf den 14. Rang.

Mit Spannung erwarteten die VfL-Fans den ersten Auftritt des neuen Trainers, Jörg Radermacher. „Handballspiele gewinnt man in der Abwehr“, so Rademacher. Das zeigten die Gastgeber von Beginn an. Im Angriff allerdings machte Fredenbeck in den ersten zehn Minuten noch zu viele Fehler, zahlreiche Chancen blieben ungenutzt. Bielefeld bestrafte dies mit Gegentoren und legte eine deutliche 5:1-Führung vor. Danach nahm Rademacher die erste Auszeit. Ausgebremst wurde die Aufholjagd durch die rote Karte gegen Maximilian Mißling nur drei Minuten später. Das warf den VfL jedoch nicht aus der Bahn. Aus der immer noch starken Abwehr heraus gelangen jetzt Tempogenstöße. In der 20. Minute erzielte Jan Möller den Ausgleich zum 6:6. Zwei Minuten später brachte Möller den VfL erstmals in Führung: 8:7. Mit einem knappen 12:10 gingen die Gastgeber in die Pause.

Zu seinem ersten Einsatz in der Abwehr kam auch Neuzugang Paul Hein. Bis zur 38. Minute hatte Fredenbeck seinen besten Lauf, bedingt auch durch die zahlreichen Paraden von VfL-Keeper Nikolay Petrov. Dennoch drohte die Partie nach einer dreiviertel Stunde zu kippen. Nach dem 19:13 kassierte der VfL drei Gegentore in Folge, nachdem man vorne durch technische Fehler und Fehlwürfe den Spielfluss aus der Hand gab. Hinzu kamen drei verworfene Siebenmeter der Fredenbecker im zweiten Durchgang. In der 55. Minute kassierte Laurenz Reiners beim 21:16 eine Zeitstrafe. Obwohl der VfL in den letzten fünf Minuten. Zwei Minuten später musste auch Abwehrchef Arne Eschweiler für zwei Minuten auf die Strafbank. Bielefeld öffnete die Abwehr und verkürzte drei Minuten vor dem Schlusspfiff auf 20:24. Aber die Fredenbecker behielten die Übersicht. Pelle Fick und Marten Franke trafen erneut, so dass der vierte Heimsieg eingefahren werden konnte. In der Tabelle verließ der VfL den letzten Rang und kletterte zwei Positionen höher auf den 14. Platz. Jetzt stehen drei ganz wichtige Begegnungen auf dem Plan. Nach dem Auswärtsspiel bei LIT 1912 II (Platz 15) haben die Fredenbecker drei Heimspiele in Folge. Dabei müssen die Begegnungen gegen Großenheidorn (Platz 13) und Ahlen (16.) gewonnen werden.

Tore Fredenbeck: Sievert 1, Fick 3/1, Müller 4, Eschweiler 4, Möller 7/1, Franke 4, Heinsohn 1, Reiners 2, Mißling 1.



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