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Fredenbeck schlägt sich gegen den Tabellendritten Gummersbach wacker

Der VfL Fredenbeck verlor am Sonnabend vor knapp 900 Zuschauern in der Geestlandhalle gegen den VfL Gummersbach II mit 28:33 (14:17). Die Gastgeber lieferten eine kämpferisch überzeugende Leistung ab, scheiterten im Angriff allerdings das ein oder andere Mal zu oft an der gegnerischen Abwehr oder an sich selbst.

Kämpferisch haben sie alles gegeben. Gegen die körperlich überlegenen Gäste kam der VfL nur selten aus der zweiten Reihe zu seinen platzierten Würfen. Zu gut stand hier der Block des VfL Gummersbach. Folglich versuchten die Gastgeber mit Zweikämpfen den Abwehrblock der Gäste zu knacken. Aber auch das war nicht einfach, denn die Gummersbacher Abwehr packte gut zu. Besonders Jesper Müller (6 Tore) aber auch ein stark aufspielender Pelle Fick (5) überzeugten hier. Dabei verpasste Fredenbeck die Chance, sich im ersten Durchgang selbst ein wenig abzusetzen. Frei vor dem Tor scheiterte man mehrere Male am Keeper der Gummersbacher. Hinzu kamen technische Fehler, die den Gästen den Ball immer wieder in die Hände spielten. Gummersbach allerdings überzeugte im Angriff im ersten Durchgang noch nicht ganz. Lediglich Paul Ohl, der am Tag zuvor noch im Kader der Gummersbacher Bundesligisten stand, war hier mit zehn Toren nicht zu stoppen. Der bislang erfolgreichste Angriff der 3. Liga Nord-West scheiterte mehrfach an der starken Abwehr des VfL Fredenbeck. Und das, ohne den an der Schulter verletzten Arne Eschweiler, der dem VfL Fredenbeck langfristig fehlen wird. So verlief der erste Durchgang ausgeglichen: 5:5 nach 9 Minuten, 8:8 in der 20. Anschließend ging Fredenbeck sogar mit 9:8 in Führung. Man sah nicht, dass hier der Tabellenletzte gegen den Tabellendritten spielt. Um sich im Angriff einen Vorteil zu verschaffen, schaltete der VfL um und brachte einen siebten Feldspieler. Die Partie immer noch ausgeglichen. Erst in der 24. Minute erhöhte Gummersbach auf 13:10 und nahm diese Drei-Tore-Führung beim 17:14 mit in die Pause.

Die große Frage war jetzt natürlich die, ob Fredenbeck im zweiten Durchgang einbrechen würde. Der VfL blieb vor knapp 900 Zuschauern dran und schaffte in der 44. Minute durch einen Treffer vom unermüdlich kämpfenden Jesper Müller den Ausgleich zum 22:22. Bis zur 52. Minute (25:28) war noch alles offen. Am Ende reichte es aber nicht mehr zu einem Punktgewinn. Dafür leistete sich Fredenbeck zu viele Fehler, die zwar nicht unmittelbar durch Gegentore bestraft wurden, die aber dazu führten, dann man am Ende nicht auf die theoretisch möglichen 34 Treffer gekommen ist, um auch so ein Spiel gewinnen zu können.

Allerdings gilt nach wie vor: Die Siege müssen gegen die „vermeintlich schlagbaren“ Teams eingefahren werden. Und das sind in den nächsten Wochen Söhre (aktuell Platz 11), Wilhelmshaven (6.), Lemgo II (10.), die Dragons (13.) und Melsungen (12). Dabei hat der VfL gegen Wilhelmshaven, Lemgo II und Melsungen Heimrecht. (Erst) nach diesen Begegnungen wissen wir, wo wir in dieser Saison stehen.

VfL-Tore: Sievert 1, Sharnikau 1, Huckschlag 1, Fick 5, Müller 6, Richter 3, Möller 5/1, Franke 2, Heinsohn 3, Reiners 1.



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