zur VfL-Facebook-Seite zur VfL-Instagram-Seite

HANDBALL

Punkteteilung in packendem Derby der weiblichen A-Jugend

Read More

NEUE KURSE

Der VfL Fredenbeck erweitert sein Programm nach den Herbstferien

Read More

HANDBALL

Zweite Herren gewinnt Derby gegen Horneburg

Read More

  • 15 Jan

Handball

Sieben Jahre 1. Bundesliga

Das Aushängeschild des VfL Fredenbeck ist die Handball-Abteilung. Die erste Herrenmannschaft spielte von 1988 bis 1996 in der 1. Bundesliga, wo man zweimal den sechsten Platz belegte. In der Saison 1988/89 wurde der Fredenbecker Rückraumspieler, Zbigniew Tluczynski mit 172 Treffern Torschützenkönig in der Handball-Bundesliga. Über 2.000 Zuschauer füllten bei den Heimspielen die Fredenbecker Geestlandhalle.

Ebenfalls beim Aufstieg in die 1. Bundesliga mit dabei war damals der gerade 19 Jahre junge Kreisläufer, Christian Schwarzer. Jahre später wurde er mit der Nationalmannschaft Weltmeister. 1994 ist die erste Mannschaft in die zweite Bundesliga abgestiegen. Mit dem norwegischen Nationalspieler Roger Kjendalen schaffte Fredenbeck 1995 als Zweitligist den Sprung in das DHB-Pokal-Halbfinale. Zuvor wurden unter dem damaligen Trainer Thomas Gloth Erstligisten wie Niederwürzbach, Bad Schwartau und Hameln aus dem Rennen geworfen. Im Final-Four musste man sich in Hamburg dem Erstligisten HSV Düsseldorf mit einem 19:20 geschlagen geben, da mit Roger Kjendalen der Kopf der Mannschaft verletzungsbedingt fehlte.

In der folgenden Saison schaffte Fredenbeck zum zweiten Mal den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nach dem damaligen »Bosman-Urteil« durften nun alle Vereine mehrere Ausländer einsetzen. Fredenbeck verstärkte sich mit Spielern wie Hedin Gilsson oder Jaroslaw Frackowiak . Am Ende der Saison hat es dennoch nicht gereicht. Ein Punkt fehlte zum Klassenerhalt.

Mit einem neuen Konzept, das verstärkt auf den eigenen Nachwuchs und Talente aus der Region setzte, startete der VfL einen Neuanfang in der 2. Liga/Nord. Vom benachbarten SV Beckdorf wechselten mit Benjamin Hagen und Stefan Völkers zwei junge Talente nach Fredenbeck. Völkers spielte später eine Serie beim Erstligisten SV Post Scwherin.

In der Saison 2002/03 standen die Fredenbecker knapp vor dem dritten Aufstieg in die 1. Bundesliga. Am Ende fehlte nur ein Tor zur Meisterschaft. Hätte man im Spiel gegen den Stralsunder SV am 01.03.2003 beim 27:27 einen Treffer mehr erzielt, wäre man Meister geworden. So aber rutschten die Fredenbecker noch auf Platz drei.

Nach finanziellen Schwierigkeiten der GmbH musste die damalige Handball-Marketing GmbH die »drohende Insolvenz« anmelden. Noch während der Saison 2004/05 verließen Leistungsträger wie Dennis Marinkovic Tobias Skerka oder Florin Luca die Mannschaft. Der Kader wurde mit Spielern aus der zweiten und dritten Mannschaft aufgefüllt, um die Saison doch noch zu Ende spielen zu können. Sportlich hat es am Ende unter Trainer Zbigniew Tluczynski nicht gereicht. Nachdem allerdings mehere Mannschaften der 1. Bundesliga keine Lizenzen für die nächste Serie erhielten, durfte Fredenbeck ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga spielen. Im Mai 2006 ist der VfL schließlich als Vorletzter in die Regionalliga/Nord abgestiegen.

Mit Michael Hein als Trainer wurde eine neue Mannschaft zusammengestellt. Auch das Zuschauer-Interesse konnte neu gewecht werden, denn die Kreisderbys gegen Bremervörde, Horneburg und Beckdorf sorgten fortan für Zuschauerzahlen wie zu Zweitligazeiten.

Noch während der Saison 2008/09 übernahm Ralf Böhme das Training für Michael Hein. Seit der Saison 2010/11 ist der ehenalige VfL-Spieler, Tomasz Malmon, Trainer der Niedersachsen, die mittelfristig den Aufstieg in die 2. Liga anpeilen.

Der VfL Fredenbeck e.V.

Der VfL Fredenbeck e.V. zählt zu den größten Sportvereinen im Landkreis Stade. Zwar ist der »Handball« das Aushängeschild des VfL Fredenbeck, doch meisten Mitglieder sind in den anderen Sportarten aktiv. Dazu zählen u.a. Tischtennis, Turnen, Gymnastik oder Judo. Rund 1.200 Mitglieder zählt der VfL Fredenbeck. Für den Sport stehen in unserem Dorf drei Sporthallen zur Verfügung. Das große Plus des VfL Fredenbeck sind die optimal ausgebildeten Übungsleiter.